Das Gesetzt zu Sperren im Internet ist ja nun erstmal durch den Bundestag beschlossen. Die Regierenden glauben damit gegen kinderpornografische Inhalte im Internet vorgehen zu können (zumindest verkaufen sie es so dem kleinen Mann). Dabei wird unwissentlich oder willentlich in Kauf genommen, dass diese Sperren nicht funktionieren.
Den unbedarften User werden die jetzt entstehenden Strukturen zur Überwachung des WWW aussperren und kontrollieren können.
Den kriminellen User wird es leider nicht davon abhalten sich kinderpornografisches Material zu besorgen. Das diese Kreise sich mit den sogenannten neuen Medien auskennen, bestätigen die hochgelobten Erfolgsmeldungen in der Presse, wenn wieder ein Kinderporno-Ring nach jahrelangen Ermittlungen ausgehoben wurde.
Wenn die Infrastruktur für Internet-Sperren erst einmal eingeführt ist, kann (und wird) sie auch auf anderen Themenbereiche ausgeweitet werden.
Wann wird wohl der erste Antrag im Bundestag auf Ausweitung der Internetsperre eingereicht werden? Alles nur eine Frage der Zeit (19.6.2009 0uhr36 - wie ich es vermutette: Killerspiele hat gewonnen).
Wie ich unsere Volksvertreter kenne, sind bei einigen schon die ersten Entwürfe vorbereitet.
Sollte dem nicht so sein hier einige Tipps an unsere Abgeordneten:
Paintball
Killerspiele
Politik-Satiere
In diesem VideoTutorial von SemperVideo.de wird gezeigt wie das Internet funktioniert (Lehrfilm für CDU/CSU und die SPD) und wie leicht sich solche Pseudo-Sperren mit wenigen Mausklicks umgehen lassen.


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